Feedback

Wir diskutieren und tauschen uns aus und mitten im Gespräch – unauffällig wie ein getarntes Raubtier – erwischt es dich ganz heftig. Eine Rückmeldung deines Gegenübers. …heftige Reaktionen im Innersten, eventuell Fassungslosigkeit, Wut aber auch Traurigkeit über die Wahrnehmung des anderen.

Was ist passiert? Gerade war es noch so nett. Man hat gealbert, sich gut verstanden, hat das Gespräch genossen. Dann dieser Schlag in die Magengrube. Zurück bleibt ein bitterer Geschmack.

Was nun?

Ein Feedback ist keine einfache Sache. Ob beruflich oder privat – es zu geben, oder zu nehmen.

Was ist das überhaupt…ein Feedback?

Es ist eine Rückmeldung, eine Resonanz, eine Wahrnehmung, ein Blickwinkel…

Was sollte es nicht sein – ungefragt gegebene Kritik, besonders an Dingen, die der andere nicht ändern kann.

Zweck der Übung:

Es ist eine Möglichkeit sich über ein Verhalten auszutauschen, das Probleme bereitet, Unbehagen, oder aber auch gut aufgefallen ist. Also ein Lob oder Kompliment.

Dieses Verhalten wird so beschrieben, wie es erlebt wird.

Der Angesprochene erhält damit die Chance einen Einblick zu gewinnen, wie andere sein Verhalten sehen.

Ein Moment, der manchmal sehr weh tut…oder auch Scham auslöst.

Gelungen ist das Gespräch, wenn diese Rückmeldung ein “Aha-Erlebnis” mit neuen Perspektiven nach sich zieht.

Wenn Sie ein Feedback bekommen, dann nehmen Sie es an.
Auch gelobt werden, will gelernt sein.

Sie dürfen sich ruhig auch darüber freuen, wenn man Ihnen Blumen streut.

Mein Tipp: Ein einfaches „DANKE“ ist oft die beste Antwort auf Feedback …bei Lob wie Kritik, auch wenn es schwer fällt.

 

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