…und plötzlich alles ganz anders…
ein sehr sinnhafter Spruch auf einer Postkarte, die mir eine Freundin geschenkt hat, liegt auf meinem Schreibtisch. Immer wieder bleibt mein Blick an ihr haften. Auf der Vorderseite in schwarzen Lettern auf blitzblauem Untergrund steht…“Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen…“ Zitat John Lennon.

Wie war, denke ich. Noch vor einem Monat hätte ich mich wetten getraut, dass das unmöglich ist, was gerade in meinem Leben passiert. …positiv, Gott sei Dank…aber unkontrolliert und ganz von alleine, ist meine Welt eine andere geworden. Ich freue mich darüber und habe seit langem keine Angst mehr, etwas zu versäumen, dass etwas nicht perfekt wäre, oder dass ich mir zu viel zutrauen.

Eine positive Entwicklung…aber manchmal geht es ganz anderes. Dann geschehen Dinge, die dir den Teppich unter den Füßen wegziehen. Du plötzlich aus deinem bekannten Leben katapultiert wirst. Kein Weg führt zurück in das alte, gewohnte und liebgewonnene Dasein.

Auch wenn du vieles leid geworden bist. Wenn dir die Dinge oft über den Kopf gewachsen sind und du sie gerne weg haben wolltest…aber so?

Es passiert uns immer wieder, dass wir Einbrüche erleben, Widrigkeiten. Dass wir gezwungen werden Liebgewonnenes loszulassen. Wir uns mit dem Neuen anfreunden und Sinn in den Hürden finden müssen, um uns neu zu orientieren.

Eine gute Übung für die Herausforderungen ist für mich das Malen ohne Vorgabe. Eine einfache, jedoch sehr zielführende und wirkungsvolle Möglichkeit. Ein weißes Papier und verschiedene Gegenstände, Malutensilien, Farben verschiedener Qualität und natürlich Zeit wird benötigt.

Dann zulassen, dass einfach etwas entsteht, aus mir heraus. Anfangs bin ich unzufrieden mit dem, was da auf der Leinwand sichtbar wird. Bis Strich um Strich, Farbklecks und Strukturabdruck eine Bild ergeben, dass reizvoll und interessant wird. Der Blick des Betrachters wird angezogen von dem Geschehen auf dem Papier und er assoziiert, entdeckt und findet.

Das Gestalten ohne Vorgabe zu trainieren ist die Aufgabe. Das Lösungen finden, das nicht perfekt sein. Das Fehler machen dürfen und das neue Wege gehen. Ein Mensch der erfahren hat, dass sich Möglichkeiten finden, ist nicht so leicht umwerfbar. Er hat gelernt, dass jeder Schritt besser ist, als am Platz stehen zu bleiben und der entwickelt auch in scheinbar unlösbaren Momenten Möglichkeiten. Dieser Mensch hat „Selbstwirksamkeit“ als starken inneren Motor eingebaut und kann auch Durchhalten. Lässt nicht locker, bis das Ergebnis wieder stimmig ist. Resilienz, nennt man das in der Fachsprache.

Lassen Sie sich ein auf das Training und lernen Sie sich zu vertrauen.
Viel Spaß bei meinem Workshop: „ Potential aus dem Farbtopf“, am 20.5.2016. Mehr Infos und Anmeldung hier:  https://sunnymind.at/mentaltraining/

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